Die Paula als Newcomer-Star auf dem Landeswettbewerb (ein Elternbericht)

Jufo-2012Nach dem Wettbewerb sei vor dem Wettbewerb, kam in einer Rede vor. Doch für das Phosphatgewinnungsprojekt geht es erst mal als Sieger noch weiter im Mai nach Erfurt zum Bundeswettwerb und die anderen Zeuthener Gruppen können sich über kleinere Preise freuen.

In der Rede des BASF Schwarzheide Chefs hatten auch die anderen Projekte, die Herr Sawal und Herr Stahl betreut hatten, Erwähnung gefunden und besonders hatte es dem Dr. Tebel das Zitterspinnenprojekt angetan, wohl aus einem ganz bestimmten Grunde, weil nämlich in der Kurzfassung erwähnt wird, dass eigentlich eine LAN Party hatte stattfinden sollen, die man wohl ehrlicher Weise als die eigentliche Obzession der Jugend und Kinder bezeichnen muss, die Jungs aber von Forscherdrang auf dem Wege dorthin gestreift worden sein sollen, als sie im Treppenhaus eine Zitterspinne entdeckten.

Auf dünnen Beinchen steht die Brandenburger Jugend forscht Bewegung. Ein Ländchen mit immerhin 2,5 Mio Einwohnern brachte gerade mal 168 Jugendliche auf die Beine, während es in Bremen bei 0,6 Mio Einwohnern 600 Teilnehmer sind und in Bayern ganze 2000.

Toll ist, dass bei der Paula die erste erfolgreiche Runde schon solche Resonanz hatte und wir wollen dem jetzt sicher wieder aufbrandenden Jubel nichts Unnötiges noch hinzufügen,

sondern uns freuen, dass es auch Herr Drescher sich nicht nehmen ließ, bei der Landesrunde mit dabei zu sein und der Sache große Beachtung schenkt.

Wir können nicht Zeiten zurückholen, als noch großes Interesse an Arbeitsgemeinschaften bestand und jede Jugendbrigade damals ihre sog. MMM-Projekte hatte. Vielleicht ist es nur

noch möglich, die Jugendlichen in ganz individuell betreuten Projekten hinter den Bildschirmen hervor zukriegen, was im Grunde heißt, dass man ungefähr so viele Betreuer braucht,

wie es Gruppen gibt, wenn man nicht ein beseeltes Multitalent wie Herr Sawal ist.

Bitte werfen Sie einen Blick auf die Struktur der 33 Exponate des Landeswettbewerbs:

Biologie 10

Technik 6

Arbeitswelt 5

Chemie 4

Geo und Raum 4

Ma/Informatik 2

Physik 2

In der Biologie hat zudem noch ein Beitrag gewonnen, der es absolut nicht wert war, nämlich eine Dopaminkonzentrationsbestimmung aus zehn einfachen Fragen. Damit wollte man

vielleicht den Mädchen etwas auf die Beine helfen, die zwar strebsamer sind, jedoch an Jugend forscht vergleichsweise unterbeteiligt.

Aber die Schlusslichter !!! Was ist da los? Das ist eine gewaltige Brache, in die zu stoßen sich nicht wenige der Schüler insgeheim geschworen haben. Es kommt nun wohl darauf an, dass Eltern und Lehrer bei Mathe und Physik mithelfen. Wir werden versuchen dabei zu sein.

Ein erster Schritt ist, dass Herr Drescher die Projekte noch mal in der eigenen Schule vorstellen will. Außer dem Schillergymnasium sind vergleichbare Schulen aus dem Landkreis ja auch gar nicht vertreten gewesen.

Einen kleinen Freak von 14 Jahren habe ich auch entdeckt. Er heißt Alicius Schröder vom Max Steenbeck Gymnasium in Cottbus, der wirklich selbständig lötet, Leiterplatten fräst, physikalische Prinzipien erforscht und Software schreibt. Das war eine ganz eigenständige Leistung von ihm in zwei Sparten und ganz gegen den Mainstream.

C.R. 29.3.2012 www.gedichtladen.de

 

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Elternbericht:   jugend-forscht-eltern.pdf  BYTES

Pressemitteilung:   pm-jufo-ii.pdf  BYTES