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Kontakt

Musikbetonte Gesamtschule Zeuthen
Schulstraße 4
15738 Zeuthen

Schulleitung

Schulleiter: Herr Dr. Drescher

Hier geht es zum Schulleiter

Stellvertretende Schulleiterin: Frau Schönherr

Oberstufenkoordinatorin: Frau Wilms

Schulsekretariat

Frau Herse, Frau Herder
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Telefon: 03 37 62 / 719 87
Fax:       03 37 62 / 922 94

Jahrgangsleitungen

Jahrgang 7 - Frau Berger - Kontakt

Jahrgang 8 - Frau Knecht - Kontakt

Jahrgang 9 - Frau Boldt - Kontakt

Jahrgang 10 - Herr Look - Kontakt

 

pdfDownload Organigramm04/03/2013

 

Rechtsgrundlagen

Auf dieser Seite finden Sie, liebe NutzerInnen unserer Homepage,  die wichtigsten Rechtsvorschriften:


Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Schulgesetz- BbgSchulG)

* http://www.landesrecht.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.47195.de

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Geschichte

 

Eine kurze Abhandlung zur Geschichte unserer Schule...

Man schreibe das Jahr 1930: Jahrelang haben die Vorbereitungen für das neue Schulprojekt gedauert. Mehr als einmal schien es, als sei die Ausführung des großen Werkes noch in letzter Stunde gefährdet. Der unermüdlichen Arbeit und dem besonderen Interesse des derzeitigen Gemeindevorstehers Scheer ist es gelungen, alle Hindernisse zu beseitigen. Ein neuzeitlicher, allen billigen Ansprüchen befriedigender Schulbau ist entstanden, Eltern, Lehrern und Schülern zur Freude und dem Ort zur bleibenden Zierde. Der Lehrkörper der Gemeindeschule beim Einzug in das neue Schulgebäude setzte sich aus 10 Lehrkräften zusammen, die nachstehend genannt werden:

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Über Paul Dessau

Zum Leben und Werken von Paul Dessau

Paul Dessau wird am 19. Dezember 1894 in Hamburg, Hohler Weg 21, am Fuße des Michel, geboren. Seine Eltern sind der Zigarrenarbeiter Sally Dessau (1849-1923) und seine Frau Louise, geb. Burchard (1863-1942). Der Vater - »Besitzer eines kleinen Tabakladens in der Nähe des Hafens« (Dessau, Biographische Skizze, 1953) - sollte ursprünglich wie der Großvater Moses Berend Dessau Kantor werden. Ein Onkel, Bernhard Dessau, ist Geiger an der Königlichen Oper Unter den Linden, ein Cousin ist Max Winterfeld, der als Jean Gilbert erfolgreicher Operetten-Komponist wird. Paul wächst in einer musikalischen Atmosphäre auf. »Man rühmte mir nach, im Alter von drei Jahren den Prolog aus der Oper "Bajazzo" gesungen zu haben. Früh prägte sich das absolute Tonbewußtsein aus. Ich wurde mit Schuberts Liedern und Wagners Arien groß und wollte auch Sänger werden.« (Dessau, 1953). Mit sechs Jahren erhält er Geigen-Unterricht, mit elf tritt er in Altona erstmals öffentlich auf.

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Schulförderverein

Vereinigung der Förderer (vdf)
der musikbetonten Gesamtschule "Paul Dessau" e.V.

Unser Förderverein ist ein gemeinnütziger Verein, der sich 2009 gegründet hat. Er wird vertreten durch die 1. Vorsitzende Frau Evelyn Huck, Frau Regina Schmid - 2.Vorsitzende und Frau Dagmar Frick - Schatzmeisterin.

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Über die Schule

Liebe Eltern, liebe Schüler, liebe Interessierte,

Informationen zum Schuljahr 2012 / 2013

Zu folgenden Terminen können Sie unsere Schule besuchen:

Musikkonzerte: 30.11.2012, 25.01.2013

Tag der offenen Tür: 26.01.2013

pdfDownload: Informationen zum Schuljahr 2012/2013


Trägerleitbild der Gemeinde Zeuthen

http://www.zeuthen.de/a_rathaus/presse/PM_100630.pdf

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Die "Paula" ist offene Ganztagsschule

Information zum Schuljahr 2011 / 2012 (Stand: 18.08.2011)

Wir planen für die Klassen 7-10 folgende Angebote:

1. Förderunterricht Ma/Ph, De, En (Lat, Frz, Ru)

2. Sport (Volleyball, Basketball, Badminton, Fitness)

3. Musik/Kunst (Schülerband, Tanzen, Akrobatik, Malerei, Textilgestaltung, Theater)

4. Sonstiges (Jugend forscht - Biochemie, Angeln, Informatik, Grünes Klassenzimmer)

Von allen Honorarkräften liegt ein erweitertes Führungszeugnis vor. Die aktualisierten Terminpläne finden Sie weiter unten im Text zum Download.

 

__________________________________________________

Was heißt offene Ganztagsschule?

  • regulärer Pflichtunterricht gemäß Stundentafel, danach freiwillge Teilnahme an Ganztagskursen
  • außerunterrichtliche kostenlose oder kostenpflichtige Angebote der Schule mit mindestens drei Kooperationspartnern
  • Mindestteilnehmerzahl müssen 40% der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sein
  • die Schüler sollten mindestens ein Schulhalbjahr am selbst gewählten Ganztagskurs regelmäßig teilnehmen

 

Kann die Schule unterstützt werden ?

  • etliche Eltern und Vereine haben ihre Unterstützung bereits angeboten

 

Weiterführende Links
- http://www.ganztaegig-lernen.org/www/web892.aspx
- http://www.ganztag-blk.de/cms/front_content.php?idcat=42
- http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/ganztag.html
- http://www.brandenburg.ganztaegig-lernen.de/Brandenburg/home.aspx
- http://www.ganztagsschulen.org/
- http://www.landesrecht.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.47647.de

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung. Mailen Sie uns Ihre Ideen an:

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Verkehrsanbindung am Nachmittag:

Die Ganztagsschüler können z.B. mit der RVS-Buslinie 733 nachmittags Richtung Eichwalde, Wernsdorf und Niederlehme fahren.

http://www.rvs-lds.de/html/pdf/733.pdf


Vorstellung einiger Ganztagsangebote:

1.  Vorbereitung der Schüler auf „DELF“ – ein weltweit anerkanntes Französischzertifikat

Ich bereite mit den Schülern die Prüfung zum „DELF“ vor. Die Prüfung besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Wir werden von einem „Muttersprachler“ begleitet. Aber keine Sorge, nicht jeder, der an meinem Förderunterricht Französisch teilnimmt, muss sich diesem Prüfungsstress aussetzen. Es ist auch ein Angebot zur Leistungsverbesserung im Unterricht. Ich biete auch die Möglichkeit, Prüfungen in Simulationen zu üben, um Prüfungsstress abzubauen.

Termin: Donnerstag, 8. Stunde

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme.

Fr. Puhl

 

2. "Alles rund um den Angelspaß"

Möglichkeiten für Schüler den Schulstress abzubauen, gibt es einige. Das Angeln kann sicherlich mit dazu gezählt werden. Man verbringt die Zeit in der Natur, kommt zur Ruhe und freut sich, wenn am Haken etwas zappelt. Dieses Ganztagsangebot bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, vom oftmals stressigen Schulalltag abzuschalten, Angelgeräte und Angeltechniken kennen zu lernen und verschiedene Fischarten einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Das Testen und Austauschen verschiedener Angelmethoden findet an den umliegenden Seen und Flüssen statt, so dass Theorie und Praxis optimal miteinander verbunden werden können. In kälteren Monaten bietet die Werkstatt in der Schule die Möglichkeit, selbständig Angelzubehör herzustellen.

Termin: Dienstag, ab 8. Stunde

Petri Heil!

Hr. Paschke

 

3. Badminton

Es geht hier nicht um Spitzensport, sondern um die Möglichkeit, nach einem anstrengenden Schultag Ausgleich und Spaß zu finden. Unter Beachtung des Regelwerkes könnt ihr im Einzel oder Doppel  die drei Badmintonfelder nutzen und gegeneinander antreten. Gerade dieser Wettkampfgedanke spornt zu Höchstleistungen an. Als Nebeneffekt wird man beim regulären Badminton im Rahmen des Sportunterrichts gut mithalten können.

Termin: Montag, ab 8. Stunde

Sport frei!

Hr. Drescher

Downloads

 

Liebe Eltern, liebe Schüler, liebe Interessierte

Informationen zum Schuljahr 2012 / 2013

Zu folgenden Terminen können Sie unsere Schule besuchen:

Musikkonzerte:

Tag der offenen Tür:

 


Tr
ägerleitbild der Gemeinde Zeuthen

http://www.zeuthen.de/a_rathaus/presse/PM_100630.pdf

 

Schulporträt

Allgemeine Informationen zur musikbetonten Gesamtschule "Paul Dessau" Zeuthen finden Sie unter dem folgenden Link der Brandenburger Schulporträts:

http://www.bildung-brandenburg.de/schulportraets/stammdaten.html?&schuljahr=2007&schulnr=112630&cHash=e9d4fee4f4

 

Visitation

Im Januar 2010 wurde unsere Schule von einem Visitationsteam besucht.

Dieses Team besteht aus fachkundigen Lehrern, die speziell ausgebildet sind, um die Qualität anSchulen zu begutachten.

Während der drei Tage haben diese Lehrer Unterrichtsbesuche durchgeführt sowie mit Eltern, Lehrern, Schülern und der Schulleitung gesprochen.

Wir haben uns die "gläserne Schule" auf die Fahne geschrieben, deshalb möchten wir den vollständigen Ergebnisbericht veröffentlichen. Die aufgeführten Kritikpunkte sind für uns auflerordentlich wertvoll, weil sie uns die Möglichkeit bieten, gezielt bestehende Defizite aufzuarbeiten. Für weitere Hinweise wären wir Ihnen dankbar.

Ihre Lehrer und Schulleitung der "Paula"

 

Fremdsprachen

Die erste Fremdsprache ist Englisch. In Abhängigkeit von der jeweiligen Nachfrage besteht in der Jahrgangsstufe 7 und 11 die Möglichkeit neu eingeführte Fremdsprachen zu beginnen:

- Französisch

- Russisch

- Latein

Eine kurze Abhandlung zur Geschichte unserer Schule...

Man schreibe das Jahr 1930: Jahrelang haben die Vorbereitungen für das neue Schulprojekt gedauert. Mehr als einmal schien es, als sei die Ausführung des groflen Werkes noch in letzter Stunde gefährdet. Der unermüdlichen Arbeit und dem besonderen Interesse des derzeitigen Gemeindevorstehers Scheer ist es gelungen, alle Hindernisse zu beseitigen. Ein neuzeitlicher, allen billigen Ansprüchen befriedigender Schulbau ist entstanden, Eltern, Lehrern und Schülern zur Freude und dem Ort zur bleibenden Zierde. Der Lehrkörper der Gemeindeschule beim Einzug in das neue Schulgebäude setzte sich aus 10 Lehrkräften zusammen, die nachstehend genannt werden:

  • Rektor Waldemar Baumgart
  • Konrektor Otto Friedrich
  • Lehrer und Kantor Paul Wutge
  • Lehrer Walter Schulz
  • Lehrer Oskar Herzberger
  • Turnlehrer Fritz Schulze
  • Lehrerin Gertrud Nücklaus
  • Lehrerin Ella von Reitz
  • Handarbeitslehrerin Ruth Heinrich
  • Turnlehrerin Ilse Krüger

Die Schülerzahl beträgt 338. Soweit aus der Festschrift zur Geschichte der Schule. Die Festschrift gibt noch Auskunft über den Werdegang des Neubauplanes, die Bauausführung und Einrichtung des neuen Schulhauses. Für die Zeit von 1933 bis 1945 konnten nur wenige Dokumente gefunden werden. Die in den 50er Jahren vorhandene Schulchronik, die Auskunft hätte geben können, ist nicht auffindbar. Aus diesem Grunde setzen wir die Geschichte der Schule Zeuthen mit dem Jahr 1945 fort. Im April 1945 war der Krieg hinsichtlich militärischer Handlungen verhältnismäflig günstig an Zeuthen vorbeigegangen. Trotzdem gab es für die jüngeren Zeuthener, die Schulgänger , eine Reihe Unannehmlichkeiten. Der Schulbetrieb hatte in den Tagen vor und nach dem 8. Mai 1945 geruht, bzw. war erheblich unterbrochen worden. Kurzzeitig mussten Räumlichkeiten für Flüchtlinge aus dem Osten als Unterkunft zur Verfügung gestellt werden, auch verwundete Soldaten wurden hier eingewiesen. Dazu sind ältere Schüler herangezogen worden. Schliefllich wurde die Turnhalle zunächst vom sogenannten Volkssturm belegt, der Fahrradraum als Waffenlager benutzt. Nach Abzug dieser Bewaffneten in Richtung Berlin belegte die Rote Armee die ganze Schule als Quartier und die Turnhalle als Pferdestall. Das bedeutete, dass der Unterricht ausfiel oder in andere Räumlichkeiten verlegt werden musste. Dies geschah in dem vom Pfarrer Bechthold zur Verfügung gestellten Gemeinde- und Konfirmantenraum der Kirche, im Gemeindeamt, in Gaststätten und im Feuerwehrhaus. Diese Situation soll bis zum Frühjahr 1946 angehalten haben, da die Räumlichkeit der Schule weiterhin als Lazarett von der Roten Armee genutzt wurden, was auch mit anderen Gebäuden und Einrichtungen in Zeuthen der Fall war. Nach dem Abzug des russischen Militärs ging es ans Saubermachen, Auf- und Einräumen der Schule, des Geländes und der Klassenräume, was einige Zeit dauerte, bis an die Wiederaufnahme des geregelten Unterrichts gedacht werden konnte. Die Nutzung der Turnhalle war aber noch nicht möglich, da der Parkettfuflboden sehr stark von den Pferdehufen zerstört war. Während - wir heute rückblickend von damalig betroffenen Jugendlichen eingeschätzt wird - für die Schüler das alles als eine Reihe von Abenteuern aufgenommen wurde, lag in der schweren Zeit auf dem Schulpersonal die grofle Last der Verantwortung; angefangen bei den Direktoren und den Lehrkräften Fräulein von Reitz, den Herren Schulze, Friedrich, Walter, Wotan, Lenk und Kantor Wutke sowie nicht zuletzt auf dem Hausmeister Herrn Welzel. In den ersten Jahren nach dem Krieg wurden die Schulen immer wieder zu Einsätzen auf den Feldern beordert. Da wurden Kartoffeln gelegt, Rüben verzogen, auf Getreidefeldern nachgestoppelt, Kartoffeln und Rüben geerntet. Der Kartoffelkäfer wurde einige Jahre zur Plage. Die Schüler mussten sie absammeln, wofür es teilweise sogar Prämien gab. Es wurde auch versucht, eine Seidenraupenzucht anzulegen, wozu Maulbeersträucher angepflanzt wurden, mit deren Blättern die Raupen vor der Verpuppung gefüttert wurden. Heilkräuter (u.a. Lindenblüten, Kamille) standen auf den Sammellisten und mussten auf dem Schulboden getrocknet werden. Bereits 1946 erhielten die Schüler ein Brötchen als Schulspeisung, bevor um 1948 ein warmes Essen gereicht wurde. In den ersten Jahren nach dem Krieg begann auch die systematische Erfassung von Altstoffen, vor allem war es Schrott, später auch Papier, Flaschen und Kleidung. Die Schüler erhielten "Bienchen" für fleifliges Sammeln und später auch Geld, wovon ein Teil Solidaritätszwecken diente. Aus dem Jahr 1952 stammen die Schülerregeln der Klassen 1 bis 8:

Jeder Schüler hat die Pflicht:

  • fleiflig und beharrlich zu lernen und stets seine Hausaufgaben selbständig und sorgfältig zu erledigen,
  • regelmäflig und pünktlich den Unterricht und andere Schulveranstaltungen zu besuchen,
  • zum Unterricht sauber, gekämmt und ordentlich gekleidet zu erscheinen,
  • alle notwendigen Bücher und das Arbeitsmaterial in ordentlichem Zustand zur Schule zu bringen,
  • dem Unterricht aufmerksam zu folgen, nicht zu schwatzen und sich nicht mit anderen Dingen beschäftigen,
  • das Schülertagebuch sauber und gewissenhaft zu führen und am Wochenende von den Eltern unterschreiben zu lassen,
  • an seinem Arbeitsplatz und im Schulgebäude Ordnung zu halten,
  • den Weisungen des Direktors und der Lehrer unbedingt Folge zu leisten,
  • sich während des Unterrichts bei einer Antwort zu erheben,
  • allen in der Schule tätigen Personen mit Achtung zu begegnen und sie höflich zu grüflen,
  • das Schuleigentum als gesellschaftliches Eigentum zu schonen, sorgfältig mit den eigenen Sachen und denen der Mitschüler umzugehen,
  • die Ehre seiner Klasse und seiner Schule wie seine eigene zu schützen.
  • Jeder Schüler mufl bestrebt sein diese Forderung in vorbildlicher Weise zu erfüllen. Er mufl wissen, dafl Verstöfle gegen die "Regeln für die Schüler" bestraft werden. Ihre Einhaltung wird in der Betragensnote zum Ausdruck gebracht.

Bereits 1953 hatten die Schulen Ferienaktionen zu planen. Für die Lehrer nahmen die Aufgaben ständig zu. Die Kreissparkasse rief zum Schulsparen auf, die Lehrer klebten die Marken auf die Sammelkarten, ein Schulgesundheitsaktiv wird gebildet, eine Jugendhilfskommission gegründet, und eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften nahm ihre Arbeit auf: junge Fotografen, Literatur, junge Mathematiker, Volkstanzgruppe, junge Chemiker, Tier- und Völkerkunde, junge Künstler, junge Meteorologen, junge Funker. Später folgte dann die Arbeit mit den jungen Pionieren und mit den FDJ-Gruppen der Klassen 9 und 10. Auch der Pionierleiter Küsel brachte da kaum eine Entlastung. Noch im Jahre 1957 mussten die Lehrer dringend ermahnt werden, Kinder nicht zu schlagen, weil das eine fristlose Entlassung nach sich ziehen würde. Bis zum Jahr 1956 nannte sich die Zeuthener Schule auch Mittelschule. In diesem Jahr wurde der ministerielle Beschluss zu Einrichtung der "Polytechnischen Oberschule" gefasst, in der die Klassen 1 bis 10 unterrichtet wurden. Im Jahr 1957 erfolgte in der 7. Klasse die Einführung der zweiten Fremdsprache Französisch, erste Fremdsprache war ab Klasse 5 Russisch. Die Schule wurde für die Schülerzahl von Klasse 1 bis 10 zu klein, auflerdem sollten Fachunterrichtsräume für Physik, Chemie und Biologie entstehen. So wurde mit einem Neubau im ehemaligen Schulgarten begonnen. Eltern und Schüler beteiligten sich in den Jahren 1958 und 1959 im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes an diesem Neubau, so das 1959 die Polytechnische Oberschule Zeuthen fertiggestellt war. Auch wurde die Aula umgebaut um der Schule neue Unterrichtsräume zu schaffen. Im Jahr 1960 begann Paul Dessau an der Schule. Seine Arbeit, als ehrenamtlicher Musikpädagoge an der Schule. Grofle Freude bereitete es den Kindern, wenn er sich an das Klavier setzte und ihnen etwas vorspielte: "Knecht Ruprecht" von Robert Schumann konnten sie nicht oft genug hören. Bis 1974 wirkte Paul Dessau an der Schule. Seine pädagogischen Tätigkeit gab unschätzbare Impulse für die musikalische Bildung und Erziehung der Schüler und wirkt bis in die Gegenwart ungebrochen. Ziel der Arbeit Paul Dessaus war vor allem, die Kinder an die Musik heranzuführen, ihr Interesse zu wecken, ihre Persönlichkeit zu bilden, ihnen etwas auf den Lebensweg mitzugeben. Höhepunkte seines Wirkens an der Schule waren die Erarbeitung des Singspiels "Der Rummelplatz" und die Sammlung "Fünf Lieder für die Schule". Aus Anlafl des 85. Geburtstages von Paul Dessau im Jahr 1979 wurde der Oberschule I in Zeuthen der Name "Paul Dessau-Schule" verliehen. Die Festveranstaltung am 19. Dezember 1984 zum 90. Geburtstag von Paul Dessau verlief ähnlich wie der Festakt zum 85. Geburtstag. Der Chor der Schule erhielt den Namen "Paul Dessau-Chor" von der Lebensgefährtin Dessaus, Ruth Berghaus. Zu diesem Anlafl führte der Chor das Singspiel von Dessau "Der Rummelspiel" auf. Gemeinsam mit dem Schulträger, der Gemeinde Zeuthen, wurde beschlossen, die ehemalige Polytechnische Oberschule "Paul Dessau" in Gesamtschule "Paul Dessau" umzubenennen. Vorteile der Gesamtschule: alle Schüler von 12 bis 16 Jahren können diese Schulform besuchen. Alle Abschlüsse (Berufsbildungsreife, erweiterte Berufsbildungsreife, Fachoberschulreife und Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) können Schüler hier ablegen. Nach der Wende versuchte vor allem die Chorleiterin des Paul Dessau-Chores, Frau Sigrid Schella, und gleichgesinnte Lehrerinnen und Lehrer, an die Tradition des Musikunterrichts, die Paul Dessau begründete, anzuknüpfen. So wurde 1990 ein sogenanntes Musikprojekt auflerunterrichtlich eingeführt. Die Schüler hatten hier die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen und sich musiktheoretisch gründlicher auseinanderzusetzen. Hinzu kam noch die Ensemblearbeit im Paul Dessau-Chor. Da dieses Projekt ein großes Echo hervorrief, wurde das Musikprojekt als Wahlpflichtfach angeboten. Im Schuljahr 1995/1996 legten Schüler der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe "Paul Dessau" erstmalig in Zeuthen sehr erfolgreich das Abitur ab.

Quellenangabe: Zeuthen/ Geschichte und Geschichten Zusammengestellt von Hans Georg Schrader Geiger Verlag Horbb am Neckar 1. Auflage 1998
ISBN 3-89570 380-x;gekürzt übernommen

Zum Leben und Werken von Paul Dessau

Paul Dessau wird am 19. Dezember 1894 in Hamburg, Hohler Weg 21, am Fuße des Michel, geboren. Seine Eltern sind der Zigarrenarbeiter Sally Dessau (1849-1923) und seine Frau Louise, geb. Burchard (1863-1942). Der Vater - »Besitzer eines kleinen Tabakladens in der Nähe des Hafens« (Dessau, Biographische Skizze, 1953) - sollte ursprünglich wie der Großvater Moses Berend Dessau Kantor werden. Ein Onkel, Bernhard Dessau, ist Geiger an der Königlichen Oper Unter den Linden, ein Cousin ist Max Winterfeld, der als Jean Gilbert erfolgreicher Operetten-Komponist wird. Paul wächst in einer musikalischen Atmosphäre auf. »Man rühmte mir nach, im Alter von drei Jahren den Prolog aus der Oper "Bajazzo" gesungen zu haben. Früh prägte sich das absolute Tonbewußtsein aus. Ich wurde mit Schuberts Liedern und Wagners Arien groß und wollte auch Sänger werden.« (Dessau, 1953). Mit sechs Jahren erhält er Geigen-Unterricht, mit elf tritt er in Altona erstmals öffentlich auf.
Nach ersten Kompositionsversuchen beginnt er 1909 am Klindworth-Scharwenka- Konservatorium in Berlin ein Studium mit dem Hauptfach Violine. 1913 erhält er eine Anstellung als Korrepetitor am Hamburger Stadttheater: »Die Hamburger Zeit wurde für meine künstlerische Entwicklung von höchster Bedeutung. Chefkapellmeister wurde der berühmte Felix von Weingartner. Der unvergeßliche Arthur Nikisch kam alljährlich, und ich durfte während der Proben hinter ihm sitzen und lernte dabei mehr als in allen Konservatorien zusammen.« (Dessau, 1953). Den Sommer 1914 verbringt er als Zweiter Kapellmeister am Tivoli-Theater in Bremen (Direktor: Jean Gilbert), dirigiert dort erstmals eine Operette. 1915 wird er zum Kriegsdienst eingezogen, den er zunächst an der Westfront in Frankreich, dann in der Militärkapelle des Infanterieregiments Nr. 84 (Schleswig-Holstein) in Schleswig ableistet.
1918 kehrt er nach Hamburg zurück, diesmal als Kapellmeister und Komponist an Erich Ziegels Kammerspielen. Es folgen verschiedene Engagements als Korrepetitor und Kapellmeister: 1919-23 in Köln bei Otto Klemperer, 1923 in Mainz, 1925 als Erster Kapellmeister unter Bruno Walter an der Städtischen Oper Berlin. Für sein »Concertino« für Violine erhält er 1925 den Preis des Musikverlags Schott. Am 21.6.1924 heiratet er die Schauspielerin Gudrun Kabisch, der Ehe (1936 geschieden) entstammen die Kinder Eva (geb. 1926) und Peter (geb. 1929). In Prag wird 1927 Dessaus »Erste Sinfonie (in C)« uraufgeführt.
»Der aufstrebende Musiker interessierte sich rasch für den Film, wurde von der Ufa [1926] mit der Leitung ihres Orchesters in Wiesbaden betraut, das er, wie man hört, auf ansehnliche Höhe brachte.« (Das Kino-Orchester, 14.7.1928). Aus Wiesbaden, wo der Geiger (Jean) Kurt Forest sein Konzertmeister und Stellvertreter ist, kehrt er nach Berlin zurück und leitet kurze Zeit das Orchester des Phoebus-Palasts im Europa-Haus. Als die Südfilm am 20.8.1928 das Alhambra (zuvor Emelka-Palast) am Kurfürstendamm als Erstaufführungskino wiedereröffnet, wird Dessau als Orchesterleiter engagiert.
Aus diesem Anlass veröffentlicht die Fachpresse seine Absichten: »Kapellmeister Dessau, Dirigent eines fünfzehn Mann starken Orchesters, beabsichtigt, eine Reihe musikalischer Neuerungen einzuführen. So wird er zum Film SONG eine kurze Ouvertüre spielen lassen, die er selbst komponiert hat. Außerdem wird er einen Zeichentrickfilm mit durchkomponierter, moderner Originalmusik begleiten. Weitere Experimente, unter anderem engere Zusammenarbeit mit einem der bekanntesten modernen deutschen Komponisten sind vorgesehen.« (Film-Kurier, 16.8.1928). Alle hier genannten Pläne realisiert er erfolgreich in den etwa zwei Jahren seiner Tätigkeit mit dem Alhambra-Kammerorchester.
Neben der traditionellen Illustration der eher mittelmäßigen Unterhaltungsfilme, die im Alhambra Premiere haben, schreibt er zu einer Reihe kurzer Trickfilme Original-Kompositionen, die er nicht nur im Vorprogramm, sondern auch in Sonderveranstaltungen präsentiert, die er gemeinsam mit anderen Komponisten veranstaltet.
Sein Impetus bei der Arbeit geht über die routinemäßige Illustration nach Kinotheken hinaus: »Das Lichtspieltheater, die Unterhaltungsstätte der breiten Masse, ist in viel höherem Maße verpflichtet, an der Weiterentwicklung der musikalischen Bildung des Volkes zu arbeiten, als beispielsweise die Oper, die noch immer nur einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Menschen und nur in wenigen großen Städten zugänglich ist. Und die modernste, aktuellste und lebendigste Kunstgattung, »Das lebende Bild«, sollte auch durch die modernste, lebendigste Musiksprache begleitet werden.« (Dessau, Reichsfilmblatt, 27.10.1928).
Seine Tätigkeit findet sofort Anklang bei Publikum und Presse, selbst wenn er - vor allem bei seinen Kurzfilm-Musiken - modernste Kompositionsmittel einsetzt: »Dort verzichtet Paul Dessau auf jeden billigen Effekt. Er untermalt einen Schwank ebenso liebevoll wie ein Spitzenprodukt und bei beiden verzichtet er darauf, ausgetretene Wege zu gehen. Der Beiprogrammfilm ist zweimal von ihm komponiert worden. Beide Male ging das Publikum mit. Es nahm die "moderne Musik", die ihm da geboten wurde, nicht nur auf, sondern es bejubelte den Dirigenten. Und das nicht nur in der Premierenstimmung, sondern an fast jedem der folgenden Tage. Vom Beiprogramm aus zeigt Dessau, wie eng atonale Musik und Film zusammengehören können. Seine Musik bedeutet einen Vorstoß in Neuland, eine Avantgarde-Tat, die neben dem künstlerischem Wert den doppelten Vorzug hat, auch dem musikalisch nicht vorgebildeten Publikum zu gefallen.« (Film-Kurier, 13.9.1928).
Die Kurzfilme, zu denen er Original-Kompositionen verfaßt, sind Frühwerke von Walt Disney von 1926: ALICE UND IHRE FEUERWEHR (21.8.1928), ALICE UND DIE FLÖHE (25.9. 1928), ALICE UND DIE WILDWEST-BANDITEN (18.10.1928) und ALICE UND DER SELBSTMÖRDER (31.1.1929). Es sind Kombinationen aus Zeichentrick und Realfilm ebenso wie die Puppentrick-Filme von Ladislas Starewitch DER VERZAUBERTE WALD (7.9.1928) und DIE WUNDERUHR (12.11.1928), der sogar in den Uraufführungs-Anzeigen des Hauptfilms annonciert wird. Musik- und Film-Fachpresse widmen Dessaus Musik ausführliche Rezensionen. »Ein Musiker, der seine Aufgabe ernst nimmt, der zurzeit allerdings die Gefahren der Schnellarbeit zu spüren bekommt, ist Paul Dessau. Nach überraschend schnellem Anfangssieg ist er in die Notwendigkeit versetzt worden, jede Woche einen Film zu illustrieren. Dabei ist die pädagogische Aufgabe, das Orchester zu Leichtigkeit und gedämpfter Wiedergabe zu erziehen, ins Hintertreffen gekommen. Es steht zu hoffen, daß er bald wieder Gelegenheit hat, sich an größere Aufgaben zu wagen. Dann wird es ihm auch leichter fallen, die Mittelklasse zu untermalen.« (Film-Kurier, 8.11.1928).
Neben der regelmäßigen Filmbegleitung organisiert Dessau zwei Sonderveranstaltungen (21.10.1928, 5.5.1929), in denen er unter dem Titel »Kammermusik und Filmmusik« eigene und fremde Originalkompositionen zu Kurzfilmen mit aktueller und klassischer Kammermusik kombiniert. Im Mai 1929 wird beispielsweise unter anderem Dessaus »Sonatine für Bratsche und Cembalo« uraufgeführt, die Solo-Bratsche gespielt von Paul Hindemith. Für die Mitglieder der Volksbühne gibt er am 27.10. 1929 eine Filmmusik-Matinee im Theater am Bülowplatz. Ein weiteres Ereignis ist am 15.12.1928 die Dolittle-Benefiz: Den dreiteiligen Scherenschnittfilm DOKTOR DOLITTLE UND SEINE TIERE von Lotte Reiniger präsentiert Dessau mit seinen Arrangements von Musiken, die Kurt Weill und Paul Hindemith zur Verfügung gestellt haben, sowie mit einer eigenen Original-Komposition.
Für die Tobis-Film entsteht im Frühjahr 1929 nach dem Musikstück »Der Nebbich« in Zusammenarbeit mit Hans Conradi das kurze Tonfilm-Experiment PAUL DESSAU (Zensurtitel). Die Uraufführung findet am 25.7.1929 unter dem Titel EPISODE während der Kammermusikwoche Baden-Baden 1929 im Rahmen einer Reihe von Experimenten mit der Tonfilm-Technik statt, die von dem Komponisten und Tontechniker Dr. Guido Bagier für die Tobis hergestellt werden. Der Film läuft mit anderen des Baden-Badener Programms auch am 6.10.1929 in der Neue-Musik-Woche in München.
Während Dessau sich so bereits intensiv mit dem Tonfilm beschäftigt, begleitet er weiterhin Stummfilme im Alhambra, darunter auch Wiederaufführungen älterer Filme wie Joe Mays Abenteuerfilm DAS INDISCHE GRABMAL (1921) und ein Programm mit Chaplin-Zweiaktern von 1923. Außerdem dirigiert er am 30.12.1929 seine Illustration zur Uraufführung von Jutzis MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLÜCK. »Dieser Zille-Film war aber nicht nur an sich schwer zu illustrieren - stellenweise geradezu unmöglich -, sein Schnitt verursachte vielfach, in Anlehnung an russische Vorbilder, so starke Unruhe im Bild, dass die Einhaltung der musikalischen Linie schier undurchführbar wurde, ohne der musikalischen Anpassung Opfer zu bringen. Dessau brachte diese Opfer nicht, und so unterbrach er die Linie des öfteren mit liebevoll gezeichneten Einzelheiten, die den jeweiligen Stimmungsgehalt bis zum letzten ausschöpften, aber nach meinem Dafürhalten nicht immer im Zusammenhang miteinander blieben. Dennoch: ein echter Dessau, die Musik. Keine eingängige Kost.« (K. London, Der Film, 4.1.1930). Die Verbindung zum Alhambra endet im Mai 1930 mit einem Prozeß vor dem Arbeitsgericht, weil Dessau sich zu intensiv mit der neuen Tonfilm-Technik beschäftigt und seinen - schon reduzierten - Verpflichtungen als Orchesterleiter nicht genügend nachgekommen sei.
Seine Tonfilm-Arbeit umfaßt zunächst Filmoperetten und Sängerfilme mit dem Kapellmeister und Tenor Richard Tauber: ICH GLAUB\' NIE MEHR AN EINE FRAU, DAS LOCKENDE ZIEL, DAS LAND DES LÄCHELNS, DIE GROSSE ATTRAKTION und MELODIE DER LIEBE. Dessau obliegt die musikalische Leitung der Melodien von Franz Lehár und Bronislaw Kaper und er komponiert zusätzliche Passagen. Der zweite Schwerpunkt sind - meist assistiert von Fritz Goldschmidt - die Musiken für Arnold Fancks Bergfilme STÜRME ÜBER DEM MONTBLANC, DER WEISSE RAUSCH und S.O.S. EISBERG, ebenso die zum gleichen Genre und zum Teil von Fancks Mitarbeitern hergestellten NORDPOL - AHOI! und ABENTEUER IM ENGADIN. In STÜRME ÜBER DEM MONTBLANC setzt er u.a. auch die Welte-Orgel und das Trautonium für elektronische Effekte ein. »Wie er eine Lawine akustisch nachdichtet, ihrem Stürzen und Poltern die musikalische Substanz abhört, einen Orgelpunkt als Pfeiler hinstellt und darüber mit wenigen harmonischen Strichen das Dumpfe des Falls herausarbeitet, ist mehr als bloße Stilisierung von Geräuschen.« (Lichtbild-Bühne, 6.2. 1931).
Aus diesen Genre-Reihen fallen unter anderem E. A. Duponts Artistenfilm SALTO MORTALE heraus, der 1931 zugleich in deutscher und französicher Version entsteht, und Frank Wysbars mystizistischer ANNA UND ELISABETH, beim dem Dessaus Name nicht genannt wird und der 1933 sein letzter deutscher Film ist (die zwei Grönland-Filme sind vorher fertig, kommen aber erst 1933 bzw. 1934 heraus).
Mitte 1933 emigriert Dessau nach Paris, wohnt 1935 in Herblay, zieht Ende des Jahres nach Boulogne-sur-Seine. Er komponiert für einige französische Spielfilme, die - überwiegend - unter der Regie oder der Produktion von Emigranten aus der deutschen Filmindustrie entstehen: Kurt Bernhardts L\'OR DANS LA RUE, Robert Siodmaks CARGAISON BLANCHE, Max Ophüls\' YOSHIWARA, Fedor Ozeps GIBRALTAR. Bei ACCORD FINAL (I. R. Bay unter der Oberleitung von Detlef Sierck), CARREFOUR (Bernhardt) und WERTHER (Ophüls) verwendet er das Pseudonym Henri Herblay. Helmar Lerskis AWODAH, ein in Palästina gedrehter und in Budapest bearbeiteter Dokumentarfilm läuft beim Filmfestival in Venedig.
Daneben tauchen in Dessaus Aufzeichnungen einige Titel auf, die nur teilweise nachweisbar sind, z.B.: »Ich lernte noch in Berlin einen Russen kennen, der einen kleinen Film gemacht hatte, und den komponierte ich in Paris - es war ein Kulturfilm über Ägypten« (Dessau, 1974, '); dabei handelt es sich vermutlich um Viktor Stoloffs SIWA - ESCALE DU DESERT.1936 beginnt er gemeinsam mit René Leibowitz Studien der Zwölfton-Technik, gleichzeitig, ausgelöst durch den spanischen Bürgerkrieg, engagiert er sich politisch und komponiert unter dem Pseudonym »Peter Daniel« u.a. die Lieder »No pasaran« und »Thälmannkolonne«, zu denen seine Frau Gudrun Kabisch unter dem Pseudonym »Karl Ernst« die Texte verfaßt. Daneben entsteht auch eine Reihe von Kompositionen zu jüdischen Themen, u.a. das Oratorium »Haggadah« (1936) nach einem Text von Max Brod sowie Lieder mit jiddischen und hebräischen Texten.
Im Juli 1939 emigriert er weiter nach New York, wo er zunächst seinen Lebensunterhalt mit Kopieren von Noten und Texten anderer Kollegen verdient sowie als Musiklehrer in einem Kinderheim und bei der Musikschule des Y.M.H.A. Er führt Kompositionsaufträge aus, tritt mit eigenen Liedern auf. »Er lebte in einem winzigen Souterrainzimmer, in dem das Wasser die Wände herunterlief, so dass sein einziges Wertstück, ein Klavier, bald unbrauchbar war. Um zu leben arbeitete er auf einer Hühnerfarm [in New Brunswick], die jedoch so weit außerhalb lag, dass er früh um vier Uhr mit dem Vorortzug schon unterwegs sein mußte. Dieses Leben machte ihn fix und fertig. Alle Kraft brauchte er für den nackten Lebensunterhalt. An künstlerische Arbeit war nicht zu denken.« (Werner Mittenzwei: Das Leben des Bertolt Brecht, 1986). In dieser Situation lernt er 1942 bei der Vorbereitung zu einer Veranstaltung Bertolt Brecht kennen, auf dessen Anregung er nach Hollywood übersiedelt, wo er zunächst im Haus von Andrew Marton wohnt. Es folgt eine Reihe von gemeinsamen Arbeiten mit Brecht, u.a. das Oratorium »Deutsches Miserere« und die nicht fertiggestellte Oper »Die Reisen des Glücksgotts«. In Hollywood pflegt er auch engen Kontakt mit Arnold Schönberg.
Dessau erhält bei verschiedenen Filmproduzenten Aufträge als Instrumentator und Orchestrator und führt daneben »Negerarbeit« aus: »Ein Komponist wurde nicht fertig und sagte mir: "Mach mir einmal zwei bis drei Sequenzen von den fünfundzwanzig, die ich abliefern muß." Da machte ich eben zwei bis drei Sequenzen und bekam pro Sequenz vielleicht fünfzig Dollar.« (Dessau, 1974). Brecht notiert am 20.7. 1945 im Arbeitsjournal: »jetzt beschwert sich dessau, daß e[isler], zurück in hollywood, ihn anrief und bat, da seine nerven herunter seien, ihm etwa 12 minuten filmmusik für das studio zu schreiben. sie machten aus, e würde seinen scheck dafür mit d teilen (1000 $). d schrieb 4 minuten, e hatte sich erholt und fand d musik nicht verwertbar. d verlangte natürlich dennoch sein geld (zu e erstaunen). zu bekommen hatte er 200 $ (üblicher preis), er begnügte sich damit, 100 zu verlangen. 4 wochen vergingen, d war in miserablen umständen, brauchte das geld, e wußte das. in meinem arbeitszimmer sitzend, mit d in der küche, beschwerte sich e, daß die hollywoodmusik seine ohren ruiniere.
«Diese »Negerarbeit« erledigt Dessau hauptsächlich für die Komponisten Karl Hajos, Hans J. Salter (1929 in Berlin Kapellmeister in Ufa-Kinos), Edgar Fairchild und Hugo W. Friedhofer. Einige von ihnen sind auch Co-Autoren bei Filmen, für die Dessau ab 1945 auch selbst Credits als Komponist oder Musikalischer Leiter erhält: u. a. THE WIFE OF MONTE CRISTO (Edgar G. Ulmer), WINTER WONDERLAND (Bernard Vorhaus), THE PRETENDER und THE VICIOUS CIRCLE (W. Lee Wilder). Nicht allen in überlieferten Gehaltsabrechnungen auftauchenden Honorarzahlungen lassen sich bestimmten Filmen zuordnen. Seine letzte - ungenannte - Arbeit in Hollywood ist 1948 Komposition (»Joan«), Orchestration und Arrangement für Hugo W. Friedhofer in Victor Flemings Film JOAN OF ARC.
1947 arbeitet er noch einmal mit Helmar Lerski zusammen und schreibt für den in Palästina vor allem für Amerika produzierten Dokumentarfilm über Kinder in einem Kibbuz ADAMAH / TOMORROW\'S A WONDERFUL DAY eine Musik, die er auch zu einer Kammermusik-Suite umarbeitet. Letztes wichtiges Ergebnis der Zusammenarbeit mit Brecht in den USA ist die Aufführung von »Der gute Mensch von Sezuan« mit Dessaus Bühnenmusik.
1948 kehrt Dessau mit seiner zweiten Frau, der Schriftstellerin Elisabeth Hauptmann, nach Europa zurück und läßt sich in Ost-Berlin nieder, wo am 11.1.1949 »Mutter Courage und ihre Kinder« mit seiner Musik im Deutschen Theater Premiere hat. Er arbeitet in den nächsten Jahren wieder intensiv mit Brecht zusammen; sie verfassen für die Freie Deutsche Jugend das »Aufbau-Lied«. Für das Berliner Ensemble entstehen mehrere Bühnenmusiken: »Herr Puntila und sein Knecht Matti«, »Mann ist Mann«, »Urfaust«, »Don Juan«, »Der kaukasische Kreidekreis«.
Ihre Oper »Das Verhör des Lukullus« darf nach einer Probeaufführung am 17.3.1951 nicht aufgeführt werden - die Musik wird als »volksfremd und formalistisch« angegriffen -, und löst (unter Beteiligung der Staatsführung) eine der ersten großen kunstpolitischen Debatten aus. Umgearbeitet hat sie unter dem Titel »Die Verurteilung des Lukullus« erst am 12.10.1951 öffentlich Premiere.
Zu den III. Weltfestspielen der Jugend im Sommer 1951 verfassen Brecht und Dessau die der FDJ gewidmete Kantate »Herrnburger Bericht«, eine von zahlreichen Arbeiten, mit denen Dessau (häufig nach Texten von Brecht) direkt zu politischen Ereignissen Stellung nimmt, so 1963 ein »Requiem für Lumumba« mit einem Text von Karl Mickel.
In den nächsten Jahren entstehen zahlreiche Kompositionen, darunter Lieder (nach Texten von Brecht, Friedrich Wolf, Johannes R. Becher, Walter Ulbricht und Volker Braun, Karl Mickel, Georg Maurer, Erich Fried, Erich Honecker und Heiner Müller, Pablo Neruda und anderen), Tanzszenen (meist nach Szenarien von Ruth Berghaus), Orchesterstücke (»In memoriam Bertolt Brecht«, 1957; »Orchestermusiken 1-4«, 1964-75; »Quattrodramma«, 1965). Er schreibt Schauspielmusiken - 1963 »Coriolan« (Brecht/Shakespeare), 1968 »Vietnam-Diskurs« (Peter Weiss), 1973 »Zement« (Heiner Müller) - und Opern: »Puntila« (1957-59, UA: 15.11.1966), »Lanzelot« (1969, Text: Heiner Müller nach Jewgenij Schwarz, UA: 19.12.1969), »Einstein« (1971-73, Text: Karl Mickel, UA: 16.2.1974), »Leonce und Lena« (1978/79, Text: Thomas Körner nach Büchner, UA: 24.11.1979).
Dessau pflegt Freundschaft und Kooperation mit seinen jungen Kollegen Luigi Nono und Hans Werner Henze, der z.B. Dessaus Hörspiel »Orpheus« (1930/31) zur Oper »Orpheus und der Bürgermeister« umarbeitet und am 5.8.1977 in Montepulciano uraufführt. Gemeinsam mit Boris Blacher, Karl Amadeus Hartmann, Henze und Rudolf Wagner-Régeny komponiert Dessau 1960/61 das Chorwerk »Jüdische Chronik«.
Mitte der 50er Jahre beginnt er wieder für den Film zu komponieren, vor allem für eine Reihe von propagandistischen Dokumentarfilmen von Andrew und Annelie Thorndike. »Allein der Senior der DDR-Komponisten Paul Dessau schrieb in den fünfziger und sechziger Jahren für die Thorndikeschen Dokumentationen DU UND MANCHER KAMERAD (1956), UNTERNEHMEN TEUTONENSCHWERT (1958) und DAS RUSSISCHE WUNDER (1962) Partituren, die in ihrem künstlerischen Anspruch aus den Niederungen konfektionell gefertigter Kapellmeistermusik herausragen. Dessau nutzt einen großen Intonationsvorrat, um seine stets spürbare parteiliche Haltung zum visuellen Geschehen zu artikulieren. Charakteristisch ist eine dualistische Materialkonzeption im Sinne von gut und böse, fortschrittlich und reaktionär.« (Thiel, 1981).
Walter Heynowskis Kurzfilm über Blutspenden für Vietnam - 400 CM3 - begleitet Dessau mit einer A-capella-Komposition für einen großen Chor.
Richard Cohn-Vossens Dokumentarfilm PAUL DESSAU - STUDIE ÜBER DIE AUFBAUENDE UNZUFRIEDENHEIT EINES KOMPONISTEN (1966/67) zeigt Dessau - neben einem Interview - bei einer Orchesterprobe und bei der Arbeit mit Schülern der Allgemeinbildenden Polytechnischen OberschuleI in Zeuthen, wo er seit 1954 wohnt.
Paul Dessau wird 1952 Mitglied der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin, deren Vizepräsident er 1957-62 ist. Er betreut zahlreiche Meisterschüler, u.a. Friedrich Goldmann und Reiner Bredemeyer. 1965 wird er auch Mitglied der west-berliner Akademie der Künste, aus der er 1968 - unter Protest - austritt. Ab 1952 lehrt er an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Oberschöneweide und wird 1959 zum Professor ernannt.
Dessau heiratet 1952 in dritter Ehe Antje Ruge. Ab 1954 ist er mit der Choreografin und Regisseurin Ruth Berghaus verheiratet, der Sohn Maxim Dessau (geb. 1954) hat an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg studiert und ist Filmregisseur.
Paul Dessau stirbt am 28. Juni 1979 in Königs Wusterhausen.


Auszeichnungen
1953 Nationalpreis III. Klasse.
1956 Nationalpreis II. Klasse für DU UND MANCHER KAMERAD im Kollektiv.
1965 Nationalpreis I. Klasse.
1965 Vaterländischer Verdienstorden in Gold.
1969 Karl-Marx-Orden.
1974 Nationalpreis I. Klasse.

Literatur

Dessau zum Film

  • Illustration und Komposition - Richtlinien und Ziele. In: Das Kino-Orchester, Nr. 27, 1.9.1928.
  • Moderne Beiprogramm-Musik. In: Reichsfilmblatt, Nr. 43, 27.10.1928.
  • Versuch, etwas über Filmmusik zu sagen. In: Film-Kurier, Nr. 13, 14.1. 1929.
  • 4 Tage Tonfilmerfahrung = 4 Zeilen. In: Film-Kurier, Nr. 126, 11.9.1929.
  • Meine Filmmusik. In: Progress-Presseheft: Du und mancher Kamerad. Berlin: VEB Progress Film-Vertrieb 1956, n.p. (Diese Texte sind im 1. Teil abgedruckt.)
  • Biographische Skizze. In: Programmheft zu einem Konzert mit Werken von Paul Dessau in der Akademie der Künste zu Berlin am 28. Mai 1953, S. 5-9; auch in: Notizen zu Noten, S. 31-37.
  • Paul Dessau: Notizen zu Noten. Hg. v. Fritz Henneberg. Leipzig: Reclam 1974, (RUB 571), 232 S.
  • Paul Dessau. Aus Gesprächen. Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik 1974, 272 S., ill. (Äuflerungen Dessaus, Fotos, Werkverzeichnis, Bibliografie, Diskografie).

Bücher zu Dessau

  • Fritz Henneberg: Dessau - Brecht. Musikalische Arbeiten. Berlin/DDR: Henschel 1963, 552 S.
  • Fritz Hennenberg: Paul Dessau. Eine Biographie. Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik 1965, 160 S.
  • Fritz Hennenberg: Für Sie porträtiert - Paul Dessau. Leipzig: VEB Deutscher Verlag für Musik 1974, 72 S.
  • Joachim Lucchesi (Hg.): Das Verhˆr in der Oper. Die Debatte um die Aufführung ªDas Verhˆr des Lukullus´ von Bertolt Brecht und Paul Dessau. Berlin: BasisDruck 1993, 443 S.
  • Ulrich Dibelius, Frank Schneider (Hg.): Neue Musik im geteilten Deutschland. Dokumente aus den fünfziger Jahren. Berlin: Berliner Festspiele / Henschel 1993, 400 S.

Zur Filmarbeit

  • Karl Schinsky: Gedanken über eine Filmmusik. In: Musik und Gesellschaft, Nr. 1, 1957, S. 11-15.
  • Peter Voigt: »Paul Dessau«. In: Filmwissenschaftliche Mitteilungen, Nr. 4, 1967, S. 1352-1358.
  • Michael Hanisch: Paul Dessau, der Filmkomponist und Film-Illustrator. In: Horst Knietzsch (Hg.): Prisma 6. Berlin/DDR: Henschel 1975, S. 118-138. (Mit Filmografie).
  • Wolfgang Thiel: Filmmusik in Geschichte und Gegenwart. Berlin/DDR: Henschel 1981, passim.

Quelle: Hans-Michael Bock (http://www.cinegraph.de/lexikon/Paul_Dessau/biografie.html)

Vereinigung der Förderer (vdf) der musikbetonten Gesamtschule "Paul Dessau" e.V.

 

Unser Förderverein ist ein gemeinnütziger Verein, der sich 2009 gegründet hat. Er wird vertreten durch Dr. Rainer Koch - 1. Vorsitzender, Regina Schmid - 2.Vorsitzende und Dagmar Frick - Schatzmeisterin.

UND WARUM?

Allein durch die staatliche Finanzierung kann die Schule viele Aufgaben nicht im vollen Umfang erfüllen.
Wie wollen unsere Schüler/innen optimaler auf ihren beruflichen Einstieg (Ausbildung/Studium) vorbereiten. In Abstimmung mit der Schulleitung werden wir bestimmte Projekte unterstützen, für die ansonsten keine oder zu wenig finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

UNSERE ZIELE UND PROJEKTVORSTELLUNGEN:

1. Berufsorientierung

Zur Berufsorientierung gehört vor allem dieKenntnis eigener Stärken. Für welchen Beruf bin ich besonders geeignet, wo kann ich meine Talente und Fähigkeiten am besten einbringen?
Um den Übergang von der Schule ins Berufsleben zu optimieren, sollen Kompetenzanalysen, Assessment-Center und spezielle berufsorientierende Praktika für handwerkliche Fertigkeiten gefördert werden. Hilfreich soll auch die Gründung einer Schülerfirma sein.
Die Vor- und Nachbereitung und die Vertiefung verschiedener Berufsorientierungsveranstaltungen, wie z.B. die alljährlichen Zukunftstage, Berufsorientierungstage oder das Schülerpraktikum, sollen finanziell unterstützt werden.

2. Studierfähigkeit

Für Schüler der Sekundarstufe 2 geht es darum, einen allmählichen Übergang in die Arbeitsweisen an wissenschaftlichen Hochschulen zu finden. Das selbständige Arbeiten mit wissenschaftlichen Methoden und komplexen Fragestellungen soll in konkreten Projekten erlernt werden.

3. Naturwissenschaft

Die optimale Vorbereitung auf eine Berufsausbildung umfasst auch den Umgang mit technischen und naturwissenschaftlichen Verfahren. Anreize und Maßstäbe finden die Schüler in naturwissenschaftlichen Wettbewerben. Gern möchten wir die Teilnahme fördern.

4. Kulturelle Projekte

Unsere kulturellen Projekte sollen dem gesellschaftlichen Bedarf an Innovationskraft, Weltoffenheit und Wertorientierung entsprechen. Das gelingt besonders, wenn wir damit an der Alltagserfahrung der Schüler/innen anknüpfen und die Themen in Augenhöhe etablieren.
Geplant ist bisher die Unterstützung fächerübergreifender Projekte zum Design, zur Gebrauchsgrafik, zur Textarbeit und zum Rollenspiel.

WIE KANN MAN UNS UNTERSTÜTZEN?

1. Durch Mirgliedschaft (Jahresbeitrag 20 Euro / ermäfligt 5 Euro)

2. Durch Spenden auf unser Konto bei der MBS, BLZ 16050000,
Konto-Nr. 3666002306
(Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt)
Dazu benötigen wir unbedingt: Name, Vorname, Anschrift, Tel.-Nr. oder E-Mail

Zu erreichen sind wir unter der Schuladresse oder per E-Mail:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ferientermine im Land Brandenburg

Angegeben sind jeweils der erste und letzte Ferientag


Schuljahr
2011/20012
Schuljahr
2012/2013
Schuljahr
2013/2014
Herbstferien 04.10.11 bis
14.10.11
01.10.12 bis
13.10.12
30.09.13 bis
12.10.13
Weihnachtsferien 23.12.11 bis
03.01.12
24.12.12 bis
04.01.13
23.12.13 bis
03.01.14
Winterferien 30.01.12 bis
04.02.12
04.02.13 bis
09.02.13
03.02.14 bis
08.02.14
Osterferien 04.04.12 bis
14.04.12
27.03.13 bis
06.04.13
16.04.14 bis
26.04.14
unterrichtsfreier Tag 30.04.12 10.05.13 01.11.13
Sommerferien 21.06.12 bis
03.08.12
20.06.13 bis
02.08.13
10.07.14 bis
22.08.14
variable Ferientage 18.05.12
2 Tage frei verfügbar

3 Tage frei verfügbar
02.05.14
30.05.14
1 Tag frei verfügbar


Schuljahr
2014/2015
Schuljahr
2015/2016
Schuljahr
2016/2017
Herbstferien 20.10.14 bis
01.11.14
19.10.15 bis
30.10.15
17.10.16 bis
28.10.16
Weihnachtsferien 22.12.14 bis
02.01.15
23.12.15 bis
02.01.16
23.12.16 bis
03.01.17
Winterferien 02.02.15 bis
07.02.15
01.02.16 bis
06.02.16
30.01.17 bis
04.02.17
Osterferien 01.04.15 bis
11.04.15
23.03.16 bis
02.04.16
12.04.17 bis
22.04.17
unterrichtsfreier Tag 15.05.15 17.05.16
Sommerferien 16.07.15 bis
28.08.15
21.07.16 bis
03.09.16
20.07.17 bis
01.09.17
variable Ferientage
3 Tage frei verfügbar
06.05.16
2 Tage frei verfügbar
26.05.17
2 Tage frei verfügbar

Hier sind wir

Musikbetonte Gesamtschule Zeuthen
Schulstraße 4
15738 Zeuthen

Telefon: 03 37 62 / 719 87

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Ganztag im Schuljahr 2010 / 2011

 

Es wurden Interessensbekundungen der Schüler ausgewertet. Hier die Ergebniss der Schülerumfrage.Auswertung der Fragebögen

Es können gern Interessensbekundungen nachgereicht werden. icon Interessensbekundung Ganztag (52.78 kB 2010-10-29 20:21:13)

Folgende Ganztagskurse sind derzeit im Angebot: icon Ganztagsangebote fu?r das Schuljahr 2010/ 2011 (54.38 kB 2010-09-25 08:04:24)

Die Eltern der interessierten Schüler werden mit der Schule eine Teilnahmevereinbarung für das entsprechende Ganztagsangebot abschlieflen. Die Mindestlaufzeit beträgt ein Schulhalbjahr. icon Vereinbarung zur Nutzung von Ganztagsangeboten (80.46 kB 2010-09-25 08:04:52)

Verkehrsanbindung am Nachmittag:

Die Ganztagsschüler können z.B. mit der RVS-Buslinie 733 nachmittags Richtung Eichwalde, Wernsdorf und Niederlehme fahren.  http://www.rvs-lds.de/html/pdf/733.pdf

 

Vorstellung einiger Ganztagsangebote:

1.  Vorbereitung der Schüler auf „DELF“ – ein weltweit anerkanntes Französischzertifikat

Ich bereite mit den Schülern die Prüfung zum „DELF“ vor. Die Prüfung besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Wir werden von    einem „Muttersprachler“ begleitet.
Aber keine Sorge, nicht jeder, der an meinem Förderunterricht Französisch teilnimmt, muss sich diesem Prüfungsstress aussetzen. Es ist auch ein Angebot zur Leistungsverbesserung im Unterricht. Ich biete auch die Möglichkeit, Prüfungen in Simulationen zu üben, um Prüfungsstress abzubauen.

Termin:             Dienstag, 7. Stunde

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme.              Frau Puhl

2. "Alles rund um den Angelspaß"

Möglichkeiten für Schüler den Schulstress abzubauen, gibt es einige. Das Angeln kann sicherlich mit dazu gezählt werden. Man verbringt die Zeit in der Natur, kommt zur Ruhe und freut sich, wenn am Haken etwas zappelt.
Dieses Ganztagsangebot bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, vom oftmals stressigen Schulalltag abzuschalten, Angelgeräte und Angeltechniken kennen zu lernen und verschiedene Fischarten einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Das Testen und Austauschen verschiedener Angelmethoden findet an den umliegenden Seen und Flüssen statt, sodass Theorie und Praxis optimal miteinander verbunden werden können.
In kälteren Monaten bietet die Werkstatt in der Schule die Möglichkeit, selbständig Angelzubehör herzustellen.

Termin:            Dienstag, ab 8. Stunde

Petri Heil!                        Steffen Paschke

 

Bildungsangebot der Sekundarstufe II

Bildungsangebot der Sekundarstufe II

Allgemeines:

* gleichwertiges Abitur gegenüber den Gymnasien in allen Fächern (zentrales schriftliches Abitur in den Fächern Ma, Ph, Ch, Bio, D, En, Frz., Ge, Geo, PB)

* bis 2012    4 Abiturprüfungen (3 schriftlich/1 mündlich)

* ab 2013     5 Abiturprüfungen (4 schriftlich/1 mündlich)

* Unterricht in Leistungs- und Grundkursen;
   verpflichtend ist die Wahl von 2 Leistungskursen und 8 Grundkursen ab der Jahrgangsstufe 11

Besonderheiten der GOST an unserer Schule:

* Abiturstufe        umfasst auch nach 2012          3 Jahre
(Jahrgang 11 = Einführungsphase, Jahrgänge 12+13 = Qualifikationsphase)

* Nach dem Abschluss der 10.Klasse an einer Oberschule ist für jede/jeden Schülerin/Schüler mit den entsprechenden Leistungen (Abschluss: Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) die Aufname in die GOST möglich.


Aufgrund vielfältiger Wahlmöglichkeiten und Bedingungen ist eine detaillierte Laufbahnberatung nur über die Oberstufenkoordinatorin möglich.

Bildungsangebot der Sekundarstufe I

Jahrgangsstufe 7/I 7/II 8 9 10
Unterricht in
Grund- und
Erweiterungskursen

(differenziert nach
Leistungsstandard)
1.Fremdsprache 1.Fremdsprache 1.Fremdsprache 1.Fremdsprache
Mathematik Mathematik Mathematik Mathematik
Deutsch Deutsch Deutsch
Physik Physik
Chemie Chemie
Unterricht im
Klassenverband
Der gesamte Unterricht
wird im Klassenverband erteilt (Deutsch,
1. Fremdsprache, Musik, Kunst, Geschichte, Politische Bildung, Geografie, LER, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Sport
Arbeitslehre)
alle anderen
Fächer im Klassen-
verband
-> -> ->
Wahlpflichtunterricht WP I -> -> -> ->
WP II ->

 

Abschlüsse

Berufsbildungsreife/Hauptschulabschluss//
Erweiterte Berufsbildungsreife/Erweiterter Hauptschulabschluss

Alle Fächer bewertet
mit mindestens
64 Punkte
(14 Fächer aus 16)
...............................................

Alle Fächer der Fächergruppe II
mit mindestens
34 Punkte
(14 Fächer aus 16)

Im Fach
Mathematik

oder

im Fach
Deutsch

müssen mindestens
5 Punkte
erreicht werden.

In höchstens 2 Fächern ist die
Note 5 erlaubt,

d.h.

maximal sind

2 Ausfälle
möglich.

keine 6 möglich!!

 

Fachoberschulreife/Realschulabschluss


Alle Fächer bewertet
mit mindestens
90 Punkte
(14 Fächer aus 16)
....................................

Alle Fächer der
Fächergruppe II
mit mindestens
48 Punkte
(14 Fächer aus 16)


Mindestens
2 Fächer
müssen im 10. Schuljahr

im Erweiterungskurs

(beliebige Wahl)
belegt werden.

Fächer der Fächergruppe I
verlangen alle
mindestens 7 Punkte.

Fächer der
Fächergruppe II
verlangen mindestens
4 Punkte und mindestens
zweimal 7 Punkte.

Bei Nichterfüllung gilt: "Ausfall"
höchstens 2 Ausfälle
insgesamt möglich
keine 6 möglich!!
Ma oder Deu mind.
5 Punkte.

Sind 2 Ausfälle in FG I,
dann dort mind. 4 Punkte.

 

Am Ende der 9. Klasse ist letztmalig ein Kurswechsel aufgrund
der erreichten Leistungen möglich !!!

Bis zum Abitur müssen 2 Fremdsprachen belegt werden
(Möglichkeit ab 7./ 9. oder 11. Klasse)

Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe


Alle Fächer bewertet
mit mindestens
120 Punkte
(14 Fächer aus 16)
....................................

Alle Fächer der Fächergruppe II
mit mindestens
64 Punkte
(14 Fächer aus 16)


Es müssen im
10. Schuljahr mindestens
3 Fächer

im Erweiterungskurs

belegt werden,
davon müssen 2 Fächer
aus
Deutsch
Mathematik

oder
Englisch sein.

Fächer der Fächergruppe I
verlangen mindestens
9 Punkte
und mindestens einmal in einem Erweiterungskurs
11 Punkte.

Fächer der
Fächergruppe II
verlangen mindestens
4 Punkte.

Bei Nichterfüllung gilt: "Ausfall"
höchstens 2 Ausfälle
insgesamt möglich
keine 6 möglich!!
Ma oder Deu mind.
5 Punkte.

Sind 2 Ausfälle in FG I,
dann dort mind. 4 Punkte.

 

Aufnahmeverfahren


Aufnahme in die Jahrgangsstufe 7:

Sie möchten Ihr Kind zum Schuljahr 2013 / 2014 in Klasse 7 anmelden, dann erhalten Sie von Ihrer Grundschule ein Anmeldeformular, auf dem Sie die Erst- und Zweitwunschschule benennen können. Möchten Sie Ihr Kind für die Spezialklasse "Musik" anmelden, dann notieren Sie dies bitte auf der Anmeldung unter Bemerkungen. Sie werden dann mit Ihrem Kind zu einer Eignungsprüfung eingeladen. Über den Ablauf dieser Prüfung erhalten Sie vorab per Post detaillierte Informationen.

Weitere Informationen auch zu Anmeldefristen erhalten Sie auf der Homepage des MBJS unter folgendem Link:

http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/5lbm1.c.108270.de

Das Auswahlverfahren bei Übernachfrage gestaltet sich für die neuen 7. Klassen überblicksartig wie folgt:
1. bis zu 10% der Gesamtplätze für Härtefälle (Absatz 4)
2. bis zu 1/3 der Gesamtplätze für Kinder mit Abiturwunsch (Absatz 3/7)
3. bis zur Hälfte der verbleibenden Plätze für besondere Gründe (Absatz 3/6)
(Q.: §53 BbgSchulG)

Besondere Gründe können z.B. sein (Entwurf der Neuregelung des § 50 der Sek I Verordnung):
1. individuellen Vorausetzungen des Schülers/der Schülerin entsprechen im besonderen Maße dem Schulprofil

2. Wohnung zu Beginn des Schuljahres im Gebiet des für die Schule zuständigen Schulträgers (Gemeinde Zeuthen)

3. Geschwisterkinder an der Schule bzw. gleichzeitige Bewerbung von Geschwisterkindern

4. Herstellung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Mädchen und Jungen

Die restlichen Plätze werden nach Wohnortnähe vergeben (Entfernungsbestimmung des Fahrweges Wohnung-Schule in x,y km).

Aus diesen Vergabekriterien ergibt sich die Rangliste.
(Q.: §§49,50 Sek I-Verordnung i.V.m. Nr. 18 VV Sek I-V.)

Die Regelungen zum Aufnahmeverfahren gem. §50 Sek I Verordnung werden voraussichtlich zum Schuljahr 2013/2014 geändert !

 

Aufnahme im Rahmen eines Schulwechsels:

Sie können jederzeit einen Antrag auf Aufnahme in die bestehenden Klassen und Tutorien stellen. In Abhängigkeit vorhandener Kapazitäten wird zeitnah darüber entschieden. Im Regelfall erfolgt ein Quereinstieg zu den Schulhalbjahren.

 

Aufnahme in die Jahrgangsstufe 11:

Ihr Kind möchte nach der 10. Klasse in drei ! Jahren (Jahrgangsstufe 11-13) das Abitur ablegen, dann kontaktieren Sie bitte die Oberstufenkoordinatorin Frau Wilms. Sie hilft Ihnen gern weiter. Auf dem Abschlusszeugniss der 10. Klasse muss eine "Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe" (FORQ) vermerkt sein. Die schriftliche Anmeldung sollte bis März 2013 erfolgen. Eine zweite neu eingeführte Fremdsprache kann mit Beginn der Klasse 11 belegt werden (siehe Infoschreiben unter downloads). Soll eine LRS berücksichtigt werden, ist die schulpsychologische Beratung einzubeziehen bzw. ein Attest vorzulegen, bevor der Jahrgangsausschuss gem. Nr. 5, Abs. 4b der VV LRSR eine Entscheidung treffen kann.

(Stand: 10/2012)

Downloads:

pdfDownlaod: Rechtsgrundlagen für das Auswahlverfahren an Gesamtschulen

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Raumplan

NEU   pdfRaumplan1_HJ_2012_13.pdf

Stundenpläne

NEU

Die Stundenpläne der Klassen 7–13

Beginn der Unterrichtsstunden:

1. Stunde 07.45 Uhr

2. Stunde 08.40 Uhr

3. Stunde 09.45 Uhr

4. Stunde 10.40 Uhr

5. Stunde 11.35 Uhr

6. Stunde 12.55 Uhr

7. Stunde 13.50 Uhr

8. Stunde 14.45 Uhr

9. Stunde 15.35 Uhr

 

Weiterlesen: Stundenpläne

Klausurpläne

 Klassenstufe 11

NEU  pdfKlausurplan_11__SJ_12_13.pdf06/03/2013, 22:06

Klassenstufe 12

 NEU  pdfKlausurplan_12__SJ_12_13.pdf06/03/2013, 21:51

Klassenstufe 13

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