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Es ist wieder Ruhe in den Schulalltag an der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ eingekehrt.

Eine aufregende, sehr anstrengende Zeit liegt hinter uns. Die Ferien wurden genutzt, um Ressourcen aufzufüllen.  Mit einigem Abstand können Auswertungen erfolgen und können viele Dinge mit auf den Weg gegeben werden, die zu optimieren sind und solche, die beibehalten werden sollten.

Als Schulleiterin bedanke ich mich bei allen für die gelungene Durchführung der Jubiläumstage!

Mein Dank geht an unseren Schulträger, die Gemeinde Zeuthen, an den Förderverein unserer Schule, an unseren langjährigen Kooperationspartner Kreismusikschule Dahme – Spreewald, an alle Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde, sowie an alle anderen, die durch finanzielle oder ideelle Unterstützung zum Erfolg des Projektes beigetragen haben.

Mein besonderer Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen, sowie Schülerinnen und Schüler. Es ist schon außergewöhnlich, dass alle 823 an dieser Schule Lehrende und Lernende gemeinsam an einem so großen Projekt gearbeitet und es erfolgreich auf die Beine gestellt haben.

Ich bin beeindruckt, wieviel Talent sich entfalten konnte! Sei es bei der Projektgestaltung anlässlich des Paul Dessau – Tages oder bei der Aufführung des Musicals.

Nicht nur die Vizelandrätin Frau Rieckhoff war begeistert von der Qualität der Projekte und vor allem auch davon, mit welcher Intensität sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Thema auseinandergesetzt haben.

Ich bedanke mich bei allen, die den erfolgreichen Auftritt der Solisten, Schauspielerinnen und Schauspieler, der Sängerinnen und Sänger im Chor, der Kulissenbauer, -gestalter und auch -schieber, der Musikerinnen und Musiker im Orchester oder Tänzerinnen und Tänzer durch ihre Arbeit ermöglicht haben, auch an Samstagen in der Schule unterwegs waren!

Weiterhin bedanke ich mich bei allen, die hinter, vor und neben der Bühne zum Erfolg beigetragen haben, als Visagisten, im Orgateam, im Presseteam, all jene, die im Eingangsbereich für einen ruhigen und geordneten Ablauf gesorgt haben, an der Garderobe standen, die Getränkeversorgung an den Tischen oder das Catering ermöglicht haben!

Danke an alle, die für die großen und kleinen Probleme zuständig waren und sie vor allem auch gelöst haben.

Nicht zu vergessen die Techniker, ohne die sicher alle gut ausgesehen hätten, aber kein Ton zu hören wäre.

Ganz herzlichen Dank an alle, ohne die dieses Event nicht möglich gewesen wäre, die vielleicht nicht im Rampenlicht standen, aber die die vielen „1000 kleinen Dinge“ die dazugehören, getan haben. Nur so konnte der Kit Kat Klub im Zeuthener Sport - und Kulturzentrum zum Leben erweckt werden und seine Geschichte erzählen.

Ich denke, dass es uns gelungen ist, unseren Namensgeber Paul Dessau in besonderer Weise mit einem Ereignis zu würdigen, an das sich alle gern erinnern werden.

Das Wichtigste dabei ist: Wir haben es gemeinsam geschafft!

753 Schülerinnen und Schüler und 70 Kolleginnen und Kollegen waren involviert.

Ich hoffe, dass die Schulgemeinschaft ein Stück enger zusammengewachsen ist.

Ich weiß, dass es viele Ideen für neue Projekte gibt.

Heike Wilms

- Schulleiterin -

 

 

Die Cabaret Aufführung und der Jubiläumstag liegen nun schon einige Wochen zurück. Die Euphorie bei den Beteiligten und den Zuschauern nach den Aufführungen am 18. und 19.12.2019 war riesig. Solch eine Aufführung hat es schon seit ungefähr 10 Jahren nicht mehr an der „Paula“ gegeben. Und vielleicht haben wir einen Rekord gebrochen, so viele Schüler und Lehrer waren wohl noch nie an einem künstlerischen Projekt beteiligt. Es gab Darsteller /Sänger, ein Orchester, Chöre, ein Tanzensemble und natürlich nicht zu vergessen unsere Technikcrew, die Kostüm- und Maskenbildner, Bühnenbildbauer, die zwei Orgateams, welche sich um die Garderobe, die Karten, den Einlass und natürlich die Versorgung unserer Gäste kümmern musste,  die Dekorateure, die zwei Medienprojekte, ohne die ein solches Projekt nicht hätte funktionieren können. Ebenfalls gab es andere Projekte neben der Cabaretaufführung. Diese Projekte widmeten sich dem Schaffen, dem Leben Paul Dessaus und seiner Zeit. Es ging damit um ein ganzes Jahrhundert. Somit waren alle Schüler in dieses Jubiläum einbezogen. Leider fanden diese Projekte nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt hätte. Das lag sicherlich vor allem daran, dass die Präsentation in den frühen Nachmittagsstunden lag.

Doch haben wir ein solches Projekt wie das „Cabaret“ einfach so auf die Beine gestellt? Wie war es hinter den Kulissen?

Zunächst soll erwähnt sein, dass diese Zeit für viele Lehrer und Schüler sowohl das Aufregendste als auch das Anstrengendste war, was sie bisher in ihrer Schullaufbahn erlebt haben. Die Schüler waren am Anfang skeptisch und ängstlich, ob sie dieses Projekt stemmen könnten, auch das Lehrerkollegium teilte zum Teil jene Ansicht. Doch durch den Mut und die Vorstellungskraft der Initiatoren, der Skriptbearbeiter, des Regisseurs, der Chorleiter, des Vocalcoaches, der Orchesterleiter, der Instrumentallehrer, des Choreographen, sowie der Schulleitung, konnte dieses Projekt gelingen. Trotzdem war das Projekt ein wahrer Energievampir. Wie sicher jeder weiß, mussten wir proben, doch wann? Wir hatten schließlich nur ungefähr 4 Monate…  Eine Lösung musste her und so geschah es, dass die Schüler und Lehrer, welche an dem Projekt teilnahmen, die Projektzeit, die Schulzeit und die Freizeit nutzen mussten. Die nicht aktiv beteiligten Lehrer mussten somit ihren Unterricht teilweise mit einer halbvollen Klasse führen. Doch auch diese Zeit war nicht genug, wir mussten an Wochenenden proben, was nicht gerade zu einer positiven Stimmung beitrug. Es gab Streit, Probleme mit der Disziplin und Ängste, ob man es überhaupt schafft. Physische und psychische Belastung machten sich bei allen Beteiligten bemerkbar. Jedoch gaben wir nicht auf, wir haben jede Hürde überwunden und weitergearbeitet, auch wenn es nicht immer leicht war. Somit möchten wir einen Riesendank an das ganze Lehrerkollegium geben, welches uns unterstützt und motiviert hat. Ebenso Danke an die ganzen beteiligten Schüler, welche trotz der ganzen anfänglichen Skepsis nicht aufgegeben haben. Danke an die Initiatoren und unsere Schulleitung, welche alles genehmigt und unterstützt hat. Natürlich auch ein Danke an die nicht aktiv beteiligten Lehrer, welche für die Proben Verständnis aufbrachten. Nicht zu vergessen unsere Sponsoren und die Gemeinde Zeuthen, welche uns ermöglichen wollten, den 125. Geburtstag Paul Dessaus groß zu feiern. Unser großes Dankschön geht jedoch auch an Sie, das Publikum, welches uns solch ein großes Interesse mitgebracht hat, dass die Karten, leider viel zu schnell, vergeben waren.

Paula Possling, Mitwirkende im Chor

 

 

Jedes Jahr gibt es an der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen eine Projektwoche.

Da der Namensgeber der Schule am 19.12.2019 seinen 125-jährigen Geburtstag gefeiert hätte, war auch schon lange klar, wem die diesjährige Projektwoche gewidmet wird.

Aber ein Paul Dessau - Konzert als Höhepunkt? Nein, das hätte nicht gereicht.

Es musste etwas Einzigartiges sein. Etwas, das eine Verbindung schafft zum Leben Paul Dessaus, zu seiner Zeit, zu seiner Arbeit, zu seiner Musik. So kam die Idee  zu „Cabaret“ auf. Man integrierte Paul Dessau, der in jungen Jahren selbst Chorleiter war, in das Stück.

Der Faden war gesponnen, nun musste das Stück gewebt werden.

Über ein Jahr dauerte die Vorbereitung, in die die ganze Schule involviert war.

Das Bühnenbild wurde erstellt, Statisten, Schauspieler, Solisten, Tänzer, Chöre, Orchester, Technik … alles musste organisiert und geprobt werden, Rollen doppelt besetzt werden. Einzelproben für die Solisten liefen dank der Unterstützung der Kreismusikschule Dahme Spreewald auf hohem Niveau, Sprechen und Schauspielern wurde geübt - reden und darstellen, nicht immer einfach. Die Lieder wurden in den Chören geprobt.

Wer kennt nicht den Titelsong „Cabaret“,  gesungen von Liza Minelli? Aber wer kennt das Friedensgedicht „Bitten der Kinder“ von Bertold Brecht,  vertont von Paul Dessau?

Viel Arbeit lag vor den Akteuren. Ein riesiger Aufwand wurde betrieben. Die Proben waren sehr anstrengend und als es im November in die heiße Phase ging, kam manchmal der Gedanke auf: Schaffen wir das alles? Das Zusammenfügen der „Gewerke“ Schauspiel, Sprache, Gesang, Statisten, Technik, viele Mikros, Bühnenumbau … Es gehört so viel dazu und dennoch hat man das Gefühl, irgendetwas, irgendjemanden vergessen zu haben. Hoffentlich wird keiner krank…

Dann endlich war es soweit. Am 19.12.2019 wurde das Paul Dessau – Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Paul Dessaus Leben quasi weitererzählt. Am 18.12.2019 und 19.12.2019 wurde dann das Musical „Cabaret“ in adaptierter Fassung aufgeführt. Beide Vorstellungen waren lange vorher ausgebucht, die Mehrzweckhalle des Zeuthener Sport - und Kulturzentrums war an beiden Abenden bis auf den letzten Platz belegt. Werbung durfte nur begrenzt gemacht werden, Fotos und Videoaufnahmen leider nicht veröffentlicht werden.

Ich genoss den 19.12.2019. Die Halle hatte sich komplett in ein Ballhaus verwandelt, das Flair der goldenen zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts war für mich greifbar geworden. Ein unvergesslicher Abend ging leider viel zu schnell zu Ende!

Alle haben etwas Großartiges geleistet. Die Hauptdarsteller – perfekt! Alle Teilnehmer waren super!

Mir fehlen die Worte, das Gesehene zu beschreiben! Alles stimmte, die Deko, die Musik, die Technik, das Licht …

Ich bedanke mich für den Zeitsprung, für die gelungene Umsetzung der Problematik der Zeit. Ich habe gefilmt – für die Schule, um eine Erinnerung zu erstellen. Ich habe das Projekt von den ersten Gedanken der Entstehung bis hin zum Finale begleitet und bin absolut beeindruckt von der erbrachten Leistung. Mein Dank geht auch an die Schulleitung und den Schulträger, die dieses Projekt möglich gemacht und unterstützt haben. Mein Dank geht auch an alle Kooperationspartner, weiterhin an alle, die dieses Projekt gefördert und vor, neben, auf und hinter der Bühne zum Gelingen beigetragen haben!

Mein Eindruck: Da ist er – der Zusammenhalt. Die Schulgemeinschaft ist ein Stück enger zusammengewachsen.

Martina Büttner

 

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