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Kennenlernwoche f?r die neuen 7.Klassen an der Paul-Dessau-Schule

Traditionell folgte auf die ersten Unterrichtswochen an der neuen Schule f?r die "Neuen", die 7.-Kl?ssler, die Kennenlernwoche. Beschnuppert hatte man sich bereits in den ersten Tagen an der Schule, es wurden alte Kontakte wieder aufgenommen und ganz neue gekn?pft.

In der Zeitvom 24.-28.09.2018 hatten die KlassenleiterInnen und StellvertreterInnen gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Frau W?stling und der Jahrgangsleiterin Frau Berger ein buntes Programm zusammengestellt.

Je ein Tag stand den 4 Klassen zur individuellen Gestaltung zur Verf?gung, bei Gesellschaftsspielen in der Schule wurde Fairness ge?bt, w?hrend andere Klassen die sch?nen Tage nutzten, um gemeinsam zu grillen. Die Klasse 7/3 hatte dazu sogar die Familien eingeladen, es trafen sich fast 80 Leute zu einem gro?en Grillfest auf dem Schulhof. V?ter betreuten die Grillstationen, Muttis und Gro?m?tter tafelten auf den Tischtennisplatten das kalte B?ffet auf.

Der KJV hatte f?r jede Klasse im Zeuthener Wald eine besondere ?berraschung: erlebnisp?dagogische Aktionen, in der so mancher an seine Grenzen kam und hier wurde schnell klar, dass Erfolg nur dann m?glich ist, wenn das ganze Team zusammenarbeitet.

Ein Besuch bei Karuna e.V in Berlin bot den kids unterschiedliche Ans?tze zur Suchtpr?vention.

 KARUNA bietet in seinen neuen R?umen in der Storkower Stra?e seit einigen Jahren innovative Wissensvermittlung rund um die Themen Rauchen, Alkohol, Ern?hrung und Bewegung, zu ?berm??igem Mediengebrauch und Gl?cksspiel. Sportlich ging es am Freitag in die letzte Runde, das Sportfest forderte jeden in seinem Kampfgeist, denn die Klasse mit der h?chsten Punktzahl wurde zur "Sportlichsten 7. Klasse" gekr?nt. Frisbeeweitwurf, Staffellauf und Baskettballzielwurf waren nur einige Disziplinen. Gespannt warteten die Klassen auf die Siegerehrung und es war weit zu h?ren, als die Klasse 7/1 ihr Jubelgeschrei ?ber den 1.Platz anstimmte. Jede Klasse erhielt eine leckere Torte als Preis f?r den Kampf um Meter und Sekunden.

Ines Berger

 

 

Zeitzeugen des Holocausts zu Besuch in der Paula

Am 8.11.2018 war es endlich  soweit, wir bekamen Besuch von zwei Zeugen der Verbrechen an den Juden im 3. Reich. F?r mich war es ein Tag, auf den ich wohl schon seit langem wartete. In der 7. Klasse erfuhr ich von meiner damaligen Deutschlehrerin Frau Wenk, dass an unsere Schule Zeitzeugen des Holocausts kommen und von ihren schrecklichen Erfahrungen berichten. Schon damals war ich sehr an Geschichte interessiert und umso mehr an dem, was jene Menschen zu erz?hlen haben. Denn meiner Meinung nach ist es etwas ganz anderes, ob man Wissen ?ber Geschichte durch B?cher, Filme und Unterricht erh?lt oder man mit Menschen sprechen kann, welche selbst die Geschichte erlebten und durchmachen mussten. Als es dann soweit  war, konnten zwei 12. Klassen und die Geschichtsleistungskurse teilnehmen, also etwas mehr als die H?lfte der Sch?ler unseres Schuljahrganges konnten Elda Fagot und ihren Mann Dr. Richard Fagot zu treffen. Beide hatten unterschiedliche Schicksale zu Zeiten der Nazis. Elda Fagot konnte das Deutsche Reich noch rechtzeitig verlassen, aber ihre Familie musste ihr Unternehmen zur?cklassen. Deshalb fragte ich mich, wie ihre Familie ihren Betrieb zur?ckerlangen konnte. Solche Fragen konnte ich nun  beantwortet bekommen, denn B?cher, Filme k?nnen Fragen dazu h?ufig nicht beantworten. Lehrer hingegen k?nnen schon Fragen beantworten, doch solche Fragen k?nnen Zeitzeugen besser kl?ren. Elda Fagot erz?hlte uns, dass sie und ihre Familie sozusagen Gl?ck im Ungl?ck hatten, denn die Leute, denen nun ihr Unternehmen geh?rte, gaben den rechtm??igen Besitzern das Eigentum freiwillig zur?ck. Richard Fagot hatte ein  Schicksal, welches die meisten Juden zu erleiden hatten, er war zuerst in einem Ghetto im heutigen Lodz und wurde sp?ter von dort aus nach K?nigs Wusterhausen deportiert. Er war eines von sehr wenigen ?berlebenden Kindern, welche diese Tortur erleiden mussten und verglich sein Schicksal deshalb mit dem Schicksal der Schindlerjuden. Richard und Elda Fagot redeten ?ber diese Ereignisse mit einer bemerkenswerten freundlichen, lebensfreudigen Ausstrahlung, aber auch in ernsthafter Art und Weise, dass ich ?u?erst beeindruckt von ihnen war und diese Erfahrung nicht vergessen werde. Am Ende des Treffens fragte ich Herrn Fagot, wie er zu Holocaustleugnern stehe, denn dies war eine Sache, bei der ich noch keine Erfahrung erlangen konnte, wie die Opfer des Holocausts selbst dazu stehen. F?r mich war das Treffen ?u?erst interessant, ich konnte viel dazu lernen, nicht nur ?ber den Holocaust, sondern auch ?ber Geschichte an sich und den Umgang mit ihr.

Darum hoffe ich umso mehr, dass noch weitere Klassen unserer Schule die einzigartige Gelegenheit haben k?nnen, Zeitzeugen der 1.Generation zu treffen.
Unser herzlicher Dank geht an Frau und Herrn Fagot Fagot, denn sie nahmen sich die Zeit, von ihren Erlebnissen zu berichten. Nat?rlich gilt auch meiner ehemaligen Deutschlehrerin Frau Wenk mein Dank. Sie hat es uns Sch?lern erm?glicht, die Zeitzeugen zu treffen und auch dem Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e.V.  gilt mein Dank, welcher das Programm organisiert hat.
Interessierte Sch?ler k?nnen sich selbst einen Einblick in die Ereignisse verschaffen, denn Frau Carl, die Vorsitzende des Vereins Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e.V. , hat der Schule die M?glichkeit einger?umt, weitere Exemplare von dem neuen Buches ?Guten Abend, Sch?ne-Vertreibung-Flucht-Ankunft-Integration? zu erhalten und Sch?lern zur Verf?gung zu stellen.

Florian Borschke, Geschichtskurs Klasse 12

 

 

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Die Musikbetonte Gesamtschule ?Paul Dessau? und die Kreismusikschule laden am 14. Dezember 2018 um 18:00 Uhr zum Winterkonzert in das Sport- und Kulturzentrum Zeuthen ein. Hier werden besonders die Musikklassen ihre Talente mit klassischen und modernen Werken pr?sentieren. Der Fachbereich Kunst stellt besondere Werke aus, die in der Pause betrachtet werden k?nnen. F?r das leibliche Wohl sorgen die Sch?lerinnen und Sch?ler des zw?lften Jahrgangs. Der Eintritt ist wie immer frei.

(Herr Dathe - Musiklehrer)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 


 

Die Auff?hrungen von ?Paulas Rummel? durch die Musikbetonte Gesamtschule ?Paul Dessau? im Abgeordnetenhaus Berlin

In der Projektwoche im Juni 2018 gab es an unserer Schule eine Komponisten- und eineTheaterwerkstatt. Der Komponist Helmut Zapf und der Regisseur Moritz Nitsche leiteten sie und f?hrten sie am Ende zusammen. Am Anfang stand eine vage Idee und niemand wusste, wohin die Reise gehen wird.

Moritz Nitsche wollte an ein St?ck ankn?pfen, das Paul Dessau in den 60er Jahren f?r die Sch?ler der damaligen Polytechnischen Oberschule in Zeuthen komponiert hatte: ?Rummelplatz?. Er wollte die Kinder ?…durch heiteres Spiel an den Ernst der Musik und ihre Begleitk?nste wie Tanz, Pantomime, Lyrik und Prosa heranf?hren.? (Dessau 1965) Es war von Anfang an klar, dass es keine Neuinszenierung des fast 60 Jahre alten Singspiels geben sollte. Etwas Neues musste entstehen, das vom Thema ?Rummelplatz? inspiriert w?re.

Am ersten Projekttag besuchten wir das Archiv der Akademie der K?nste, in dem auch der Nachlass von Paul Dessau aufbewahrt und aufgearbeitet wird. Die Archivarin Daniela Reinhold empfing uns mit einer Einf?hrung in Leben und Werk des Komponisten, wir h?rten eine alte Aufnahme vom ?Rummelplatz? und sahen Originaldokumente wie Noten und Briefe und erfuhren einiges ?ber die Aufgaben und Arbeitsweise eines Archivs. Besonders interessant war es, Dessau in einem Dokumentarfilm bei der Arbeit zu beobachten, mit Sch?lern unserer Schule im Musikunterricht, aber auch w?hrend einer Orchesterprobe.

Den Nachmittag verbrachten wir mit ?Catwalks? und einem spektakul?ren Blick auf den Pariser Platz-der Beginn der Theaterarbeit. Jeder sollte einen, seinen Gang finden. Und ?berlegen, was man mit einem Rummelplatz verbindet. Dem Regisseur gelang es in nur dreieinhalb Tagen, Gef?hle, Assoziationen, Bewegungen, Worte aus den Sch?lern von Klasse 7 bis 12 herauszuholen, zu b?ndeln, zu strukturieren und mit der Musik, die parallel entstand, ein St?ck zu entwickeln. Er arbeitete mit den Jugendlichen wertsch?tzend und nahm ihre Vorschl?ge ernst. Parallel probten die Musiker und erfanden eine Musik- und Ger?uschkulisse. Viele Ideen sind so in das Endprodukt eingeflossen. Die Proben verliefen intensiv und waren sehr anstrengend f?r alle. Hinzu kamen auch Zweifel von Seiten der Sch?ler: Was ist das denn f?r eine seltsame Musik? Warum knallt der Klavierdeckel so laut herunter? Warum singen die Musiker ins Klavier hinein und nicht zum Publikum hin? Wie sollen wir Jahrmarktger?usche machen und warum bewegen wir uns so komisch? Welche Aussage hat das eigentlich?   DAS SOLL EIN ST?CK SEIN? 

Hinzu kam die Angst vor der Auff?hrung. W?rde man sich vor den Mitsch?lern und Lehrern blamieren?

Nein, es wurde keine Blamage. Sch?lerInnen aller Klassen sa?en auf dem Boden der Mehrzweckhalle um ein Rechteck herum, in welchem die Schauspieler standen. Die Musiker befanden sich auf der B?hne. Eine Viertelstunde ungewohnte/ unerh?rte Musik, Bewegungen und Ausrufe von Worten im abgegrenzten Raum, scheinbar zusammenhanglos, dann sich wieder zusammenfindend. Ein erstauntes, vielleicht auch irritiertes Publikum, das aber den Mitsch?lern Respekt und Beifall zeigte.

Das war etwas Neues, was allen H?r- und Sehgewohnheiten nicht nur der Jugendlichen, sondern auch der meisten Erwachsenen nicht entsprach. Etwas zum Nachdenken dar?ber, was Kunst ist, was wir von ihr erwarten und was sie uns geben kann.

Zu diesem Zeitpunkt war schon klar, dass es eine weitere Auff?hrung geben w?rde: Zur Er?ffnung der Ausstellung ?Kinder im Exil? im Abgeordnetenhaus von Berlin. Im Mittelpunkt stehen hier erstmals nicht die ber?hmten Eltern, sondern ihre Kinder, die aufgrund der politischen Verh?ltnisse aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wurden, ihre Sprache, ihre Freunde, ihr Spielzeug und ihre B?cher zur?cklassen mussten. Auch hier gibt es wieder einen Bezug zu unserem Namensgeber. Dessau war 1933 gezwungen, Deutschland zu verlassen. Seine beiden Kinder mussten mit ins Exil und sind in der Ausstellung mit Fotos und Dokumenten vertreten. 

F?r uns ging es nach den Sommerferien weiter mit den Proben. Es waren nicht mehr alle Teilnehmer aus der Projektwoche dabei, aber f?r alle, die noch einmal mitgemacht haben, wurde es unvergesslich. Die Atmosph?re im Abgeordnetenhaus, die beeindruckende Architektur, das Lampenfieber, die feierliche Stimmung bei der Veranstaltung und der gro?e Beifall am Ende des St?cks durch die Vertreter der Akademie der K?nste, durch die Abgeordneten, die G?ste-das tat gut.

Ein gro?es Dankesch?n an die Akademie der K?nste und die Gemeinde Zeuthen, die die Projekte finanziell unterst?tzten, an Helmut Zapf und Moritz Nitsche, die den Sch?lerInnen neue Perspektiven ?ffneten und sie neue Erfahrungen machen lie?en und nat?rlich an die Jugendlichen, die Zeit investierten, sich etwas trauten und unsere Musikbetonte Gesamtschule  ? Paul Dessau? in der ?ffentlichkeit sehr gut vertraten.

Und der Pr?sident? Es war zwar nicht der Bundespr?sident, der kam, wie zeitweise das Ger?cht ging.

Aber daf?r waren es gleich zwei- der Pr?sident des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland, und die Pr?sidentin der Akademie der K?nste, Professor Jeanine Meerapfel. Gro?es Kino!

Dr. Marina Schweppe

 

 

Lehrerkonzert 2018

Die Instrumental- und Musiklehrer der Musikbetonten Gesamtschule ?Paul Dessau? pr?sentieren sich am 21.09.2018 um 18 Uhr mit musikalischen Werken verschiedenster Stile und Epochen.

Die Musiker sind neben dem Unterrichten an der ?Paula? zum Teil auch in anderen Schulen und Hochschulen t?tig und treten bei vielen Konzerten in Deutschland sowie international auf. Der Eintritt ist wie immer frei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

(Herr Dathe ? Musiklehrer)

Wo: Sport- und Kulturzentrum Zeuthen (Mehrzweckhalle), Schulstr. 4

Wann: Freitag, 21.09.2018, 18.00 Uhr

 

 

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